TermineLesung Am Donnerstag, dem 27.05.10, werde ich im Rahmen der DeLiA-Liebesromantage in Linz aus der "Hexenschwester" lesen. Außerdem liest Nora Berger aus ihrem Roman "Amélie und die Botschaft des Medaillons". Schauplatz ist die märchenhafte Kulisse des kleinen Hauptplatzes in der Linzer Grottenbahn am Pöstlingberg. Veranstaltet von LINZ AG LINIEN, Beginn 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Wie wäre es für die, die nicht kommen können, mit einem Rundgang in Büdingen auf Lenchens Spuren? Wenn Sie die Handlungsorte des Romans "Hexenschwester" aufsuchen wollen, empfehle ich, den der Touristinformation auszudrucken und schlage folgende Route vor: Der Marktplatz existierte damals in dieser Form noch nicht. Alt- und Neustadt waren durch einen Damm getrennt und durch ein Tor (die Karlspforte) miteinander verbunden. Hier befanden sich die beiden Gaststätten, die eine Rolle im Roman spielen: zum einen der "Schwan", in dem sich jetzt das Fünfziger-Jahre-Museum befindet. Schräg gegenüber (dort, wo heute das "Wirts Eck" ist) lag die "Krone". (Der Name des Lokals ist erst später ein Haus weiter gewandert.) Wir folgen der Neustadt, bis sie auf die Obergasse trifft. An dieser Stelle, die früher "Auf dem Sand" genannt wurde, stand einer der Brunnen der Stadt, wo Lene, nachdem sie ins Haus der Schunks gezogen war, Wasser holte und sich mit den Nachbarinnen traf. Wir können einen Blick in die Obergasse werfen und uns überlegen, in welchem Haus sich wohl die Schuhmacherwerkstatt des Meister Schunk befunden haben könnte. Nach links geht es dann zum Untertor, auch Jerusalemer Tor genannt, zur Zeit des Romans auch Kreuztor. Dort, wo heute die Gaststätte "Stern" steht, war früher der Richtplatz, der, wie auch auf den Druck vorn im Buch zu sehen ist, mit drei Kreuzen bezeichnet war. Rechts geht es nun die Steigung "Zum Rosenkränzchen" hinauf. "Am Gebück" folgen wir weiter der alten Stadtbefestigung. Hier kann man sich vorstellen, wie Lene weiter oben am Berg auf die Stadt hinunterblickte. Der zweite der Türme, an denen wir vorbeikommen, ist der Hexenturm. Am Ende des Gebücks folgen wir der Befestigungsmauer wieder hinab. Zu unserer Linken liegt das Bandhaus, in dem die erste Szene des Romans spielt. Unten gelangen wir durch eine schmale Pforte auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den Oberhof. In dem großen Gebäude gleich zur Rechten fand übrigens die Premierenlesung der "Hexenschwester" statt. Wir gehen durch bis zum Ende, wenden uns nach rechts und stehen wieder auf dem Marktplatz. Wenn wir uns links halten und durch die schmale Gasse gegenüber gehen, stehen wir nach wenigen Schritten vor der Marienkirche. Weiter geradeaus geht es durch die Kirchgasse zur Schlossgasse, wo man sich ein Haus aussuchen kann, in dem die Familie Kalkhof gewohnt haben könnte. Wenn wir uns nach rechts wenden, stehen wir in der Altstadt, wo die Familie Eckstein wohnte. Den Abschluss findet der Rundgang im alten Rathaus, in dem das Heuson-Museum untergebracht ist. Im zweiten Stock hielt man zu der Zeit, in der der Roman spielt, die der Hexerei angeklagten Frauen gefangen. Zur Erholung empfehle ich anschließend einen Besuch im zauberhaften Café "Hexenstübchen", an dem wir auf dem Weg zwischen Schlossgasse und Rathaus gerade vorbeigekommen sind.
Bei der in Büdingen können Sie sich erkundigen, wann Stadtführungen stattfinden. Wenn Sie sich einer Führung anschließen, haben Sie die Möglichkeit, sich das historische Stadtmodell im Roten Turm anzusehen. Es vermittelt einen guten Eindruck davon, wie Büdingen zur Zeit des Romans aussah. Außerdem haben Sie dann auch die Möglichkeit, die Marienkirche zu besichtigen, die im vierten Kapitel eine Rolle spielt. (Büdinger Tourismus und Marketing GmbH, Marktplatz 9, 63654 Büdingen, Tel. 06042-96370, Öffnungszeiten: Mo - Fr 10 Uhr bis 17 Uhr) Bilder der Buchpremiere der "Kosakenbraut" am 16.04.08 in der Thalia Buchhandlung am Ettlinger Tor in Karlsruhe: ![]() ![]() |









